Posts mit dem Label katholisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label katholisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. Juni 2015

More impressions



30.05.15 Pangia
Nun ist der Mai schon fast vorbei, und der bevorstehende Juni wird meinen Abschied aus Mendi und aus den Highlands mit sich bringen. Ich werde noch ein paar Wochen durch PNG und dann durch Australien (v.a. Sydney) reisen und dann werde ich Anfang August wieder in Deutschland ankommen. Unvorstellbar…

Ich lebe nun direkt auf der Missionsstation in einem Haus, in dem zwei PNG Schwestern und eine Schweizer Schwester leben. Die PNG Gemeinschaft hier heißt FSM-Sisters – Franciscan Sisters of Mary. Diese (noch recht junge) Gemeinschaft hat in den letzten Jahren einige Schwierigkeiten gehabt und ist nach einem Reformationsprozess nun wieder neu auf dem Weg, hat aber noch für ein weiteres Jahr eine „fremde“ Schwester als Oberin (à die Schweizer Schwester). Es ist schön, hier „unten“ zu wohnen und ich habe nun wirklich das Gefühl, hier angekommen zu sein. Zwischenzeitlich kennen viele Leute meinen Namen (und rufen mich oft über weite Distanzen hinweg) und ich beherrsche Tok Pisin gut genug, um ordentlich kommunizieren zu können. Im Zusammenleben mit den PNG Schwestern bekomme ich auch viel mehr und tiefere Einblicke in die Traditionen und die Denkweise der Leute hier. Das führt natürlich auch zu Spannungen, wenn die verschiedenen Welten aufeinandertreffen (und mir ist sehr wohl bewusst, dass ich als intelligente, gebildete, emanzipierte Frau einen krassen Gegensatz darstelle zu vielen Frauen hier), aber es gelingt sehr gut, durch Reden, Erklären und Nachfragen ein Verständnis für die jeweils andere Seite zu wecken. Diese Diskussionen sind für mich häufig sehr anstrengend, aber ich merke auch, dass mir diese diplomatische Vermittlung liegt – und ich habe nun schon ein paarmal das Kompliment bekommen, dass es gut ist, dass ich da bin und dass es sehr wohlwollend betrachtet wird, dass ich versuche, die Mentalität der Leute hier zu verstehen und sie ernst nehme. Das freut mich wirklich sehr und es „entschädigt“ dafür, dass ich manches Mal ermüdet in’s Bett gehe ;-).

Wenn ich dann ermüdet in’s Bett gehe, kann ich leider diese schöne Aussicht nicht mehr genießen :-)… das vermisse ich vom DPC
(Diese Ermüdung kommt aber durchaus auch teilweise daher, dass ich seit zwei Wochen nun eine indische Schwester hier im Büro habe, die ich einlernen soll und das Problem ist, dass sie leider (bislang) nur sehr schlecht Englisch spricht und auch ihr Pidgin noch nicht so gut ist und dass für sie die meisten „alltäglichen“ Dinge in einem Büro neu sind, ebenso, wie alle Menschen etc…. :-); das fordert durchaus auch einiges an Geduld von mir, denn wenn ich die Dinge selbst erledigen würde, wäre das sehr viel schneller, aber ich wäre eine schlechte Lehrerin und würde sehr kurzfristig denken, würde ich es wirklich selbst machen; UND: sie macht deutliche Fortschritte! Es besteht also die berechtigte Hoffnung, dass sie in den noch verbleibenden drei Wochen noch so viel lernt, dass sie das ganz gut alleine auf die Reihe bekommt!)

Gestern bot sich mir spontan die Gelegenheit, mit nach Pangia zu fahren (etwa 2 Stunden von Mendi entfernt). Schon häufig hat mich der hiesige Ortspfarrer eingeladen, aber es hatte sich nie ergeben, doch nun konnte ich ganz kurzfristig noch mitkommen. Wirklich sehr schön hier. Etwas wärmer als Mendi und sehr sicher (keine „tribal fights“ oder ähnliches), gute Straßen, die herführen (ob das vielleicht daran liegt, dass der Premierminister von hier kommt?...) und – wie aber beinahe überall hier: wunderschöne Natur.
Vorgestern erreichte uns noch die Nachricht, dass eine der Brücken auf dem Weg hierher gesperrt sei, weil ein Wagen irgendwie einen Unfall hatte und die Brücke blockierte. Nachdem wir dann gestern auf dem Weg waren (wir hatten vor, das Auto notfalls unterwegs stehenzulassen, über die Brücke zu laufen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln den restlichen Weg zurückzulegen), kam die Nachricht, dass die Brücke wieder frei sei. Als wir dann tatsächlich an diese Brücke kamen, waren dort lauter (halb)starke Männer, teils deutlich betrunken und stoppten unseren Wagen, sie wollten „compensation“ – wofür auch immer, vielleicht dafür, dass sie geholfen haben, die Brücke wieder freizuräumen. Zunächst begannen sie mit 30 oder mehr Kina (das sind 10 Euro), dann antworteten die Schwestern, dass sie so etwas nicht machen würden, dass sie außerdem unterwegs seien, um mit den Leuten für die Leute zu arbeiten und dass sie heute NICHT bezahlt worden wären (es war nämlich der vierzehntägige Zahltag, was bedeutete, dass viele Leute Bargeld in der Tasche hatten…. – welch außerordentlich geschickter Tag für einen „roadblock“). Die meisten der Männer wären dann auch bereit gewesen, uns einfach passieren zu lassen, doch einer insistierte und meinte, dann müssten wir halt umdrehen. Daraufhin bot ihm die Schwester 10 Kina an – das wurde akzeptiert und wir durften weiterfahren.
Einerseits rebelliert bei solchen Aktionen alles in mir, und andererseits ist es aber auch der „normale“ Weg und man ist froh, so billig davongekommen zu sein. Eine andere Welt. 
In Pangia wurde ich von einem „alten Bekannten“ begrüßt: Cap, einer der Welpen, die bei meiner Ankunft hier noch so winzig waren :-) – jetzt im besten Flegelalter



02.06.15
Das Wochenende vor Pfingsten war ich am Lake Kutubu, der auf einer deutlich geringeren Höhe liegt, als Mendi, entsprechend ist es dort einiges wärmer und auch die Vegetation ist eine ganz andere. 
Wieder eine Fahrt durch die atemberaubend schöne Natur hier

…auf hinreichend ordentlichen „Straßen“


Ich war (mal wieder) mit dem Bischof unterwegs zur Einweihung eines Gemeindehauses und für Firmungen (ja, wie üblich: singsing und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange Reden von irgendwelchen „bigman“ ……aaaaaaaaahhh
Das traditionelle „Outfit“ ist hier ganz anders

…und es gab viele verschiedene „Outfits“

(schon beeindruckend, oder?!)

Am Sonntagmorgen hatte ich eine Weile Zeit, ein wenig spazieren zu gehen und die Gegend alleine zu erkunden, und habe das in vollen Zügen genossen 
ein wunderbar sonniger Sonntagmorgen am Lake Kutubu

auf gar nicht immer so einfachen Wegen :-)




(das geht immer so lange, bis man dann doch irgendwann auf Kinder trifft, die dann so begeistert sind, dass sie einen treffen, dass sie den Weg mit einem gehen wollen ;-)  ).
und dann hatte ich sofort Begleitung! Auch sehr nett!

Ich wollte ja unbedingt noch ein „Bird of Paradise“ sehen, habe dort auch ganz viele geHÖRT und vermutlich ein Weibchen (oder ein Jungtier) gesehen, aber diese wunderschönen Federn habe ich leider noch nicht in „live“ gesehen – nur „tot“ ;-)
In Kutubu habe ich übrigens auch eine Nacht in der Krankenstation verbracht…!
(:-) na, besorgt?!... -> Eine Schwester und ich haben dort übernachtet, weil die Übernachtungsmöglichkeiten ausgegangen sind :-) – insofern: keine Sorge! )
mein neues absolutes Lieblingsbild – ein Selfie


Dann war da noch Pfingsten und die große Neuigkeit: ich bin zum dritten Mal Taufpatin! Wieder ein Mädchen (;-) ich glaube, ich „kann“ „nur“ Mädchen ;-)  ): Emma, 15 Jahre alt. Ich erinnere mich nicht, ob ich schon einmal von Emma berichtet hatte: sie war die, die, als ich noch im DPC gewohnt habe, immer am Samstag vorbeikam und mit mir geputzt hat, um sich etwas Geld zu verdienen. Sie ist Halbwaise (ihre Mutter starb, als sie ca. 5 Jahre alt war), wie ich aber inzwischen realisiert habe, hat sich ihr Vater so gut wie nie um sich gekümmert, so dass sie seit sie 7 Jahre ist, sich und ihre 3 Brüder (einer älter, zwei jünger)  versorgt hat.
Emma war nun seit einigen Jahren in einer der vielen anderen Kirchen hier, war aber durch ihren Kontakt mit den Schweizer Schwestern und dann auch mir der katholischen Kirche immer recht verbunden – und nun hatte sie sich entschieden, katholisch zu werden. Am Samstag vor Pfingsten kam sie dann und bat mich, Taufpatin zu sein (sie hatte am Abend zuvor realisiert, dass sie das brauchte). Zunächst lehnte ich ab, denn wenn ich dieses Amt akzeptiere, dann möchte ich es auch ausüben können, aber sie hat mich sehr darum gebeten und mir glaubhaft versichert, dass ich mich in den letzten Wochen mehr um sie gekümmert habe, als sich je jemand um sie gekümmert hat (und das traurige ist, dass ich – nicht nur ich – überzeugt bin, dass das stimmt :-( ) und dass sie wirklich gerne hätte, dass ich das übernehmen könnte.
…und dann habe ich zugestimmt… 
mein neues Patenkind


…und nun überlege ich, wie ich meiner Verpflichtung (denn für mich ist es das – aber eine schöne Verpflichtung) Emma gegenüber nachkommen kann… - dass ich ihr sicherlich mit ein wenig Geld aushelfen kann, ist keine Frage, aber ich bin am überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, die ihr vielleicht auch langfristig weiterhelfen.
…auf jeden Fall freue ich mich über Emma!
…und Emma freute sich auch, denn wir haben ihr einen schönen Tag bereitet!



Ganz besonders gefreut habe ich mich in der letzten Zeit, weil ich zum ersten (und vermutlich einzigen) Mal hier POST bekommen habe!!!
Da ich diejenige bin, die die Post hier im Büro sortiert, habe ich mich wirklich sobald der Brief hier angekommen war über ihn freuen können!
Spannend war, dass es dieser Brief in einem Monat hierher geschafft hat (und der Brief meiner Eltern, der nun schon seit beinahe 3 Monaten unterwegs ist, ist noch nicht angekommen). Manchmal frage ich mich, wie das alles überhaupt sein kann: Manche Post aus der Schweiz z.B. schafft es in einem knappen Monat, es kann aber durchaus sein, dass das dann mit Post von vor 9 Monaten zusammen ankommt (die Schweizer Schwestern haben kürzlich dann doch noch einen Brief vom Oktober bekommen, zusammen mit Weihnachts- und Osterpost…).
Wie auch immer: Ihr beiden Lieben – ganz herzlichen Dank für Eure liebe Post hierher!

(UPDATE: Als meine Mutter diesen Post gelesen hat, hat sie ganz erschrocken zurückgeschrieben, dass sie ganz vergessen hat, den Brief zu schicken ... :-) - da werde ich wohl noch laaaaaaaaaaaaaaange warten ;-)  )

Und das ist doch auch ein schönes Schlusswort für heute.
Herzliche Grüße!

P.S.: In Pangia übrigens habe ich ein kleines Museum angeschaut: die ersten katholischen Missionare, die dorthin gekommen waren, haben sich dafür eingesetzt, dass die Leute nicht ihre ganzen Traditionen über den Haufen werfen (wie viele der früher angekommenen Missionare anderer Denominationen gefordert haben), sondern haben angefangen, Artefakte, traditionelle Kleidungsstücke, Gefäße, Jagdgegenstände etc. zu sammeln und aufzubewahren. Es resultierte ein kleines Museum, in das sehr viel mehr Zeit investiert werden könnte, das aber sehr schön einen Einblick in die traditionelle Kultur gibt (und das zwischenzeitlich sogar Gefäße etc. aus einer sehr viel früheren Besiedlung beherbergt…spannend!).
im Museum in Pangia

Diese Frau, Sara, habe ich in Pangia getroffen. Sie hat mir spontan ein Bilum geschenkt

 
und auch in Pangia gibt es wunderschöne Sonntagmorgen!
 
Und noch ein P.P.S.:
Hier in Mendi (Kumin) wurde ein neues Gebäude für die Lehrkräfte an der Primary-School eingeweiht. Ihr ahnt es… singsing… (ich bin nur kurz vorbei und habe ein paar Fotos geschossen, aber zwei möchte ich gerne teilen)
Tradition trifft Moderne
 
Ich fand sie SO hübsch, ich MUSSTE ein Bild machen!





Sonntag, 3. Mai 2015

Katholisches

Schon länger hatte ich vor, einen Artikel „Katholisches“ zu schreiben.
Also: Achtung – Ihr lest (wie immer) auf eigene Gefahr weiter! :-)
(Der Übersichtlichkeit wegen diesmal in kleineren Absätzen – und mit der Vorbemerkung, dass es in PNG selbst große Unterschiede gibt; ich berichte vorwiegend über die Situation hier in der Diözese Mendi, wo vor 60 Jahren die ersten Missionare „landeten“)

Latein
Manche werden wissen, dass ich Latein sehr schätze und dass ich mich auch über lateinische Messen sehr freue (im „neuen“ Ritus, wohlgemerkt) – und mich gerne auch immer mal wieder in Deutschland dafür stark mache. Der Gedanke, dass in dieser Sprache schon Generationen vor uns gebetet und die Messe gefeiert haben und die Vorstellung, dass dies die universale Kirchensprache ist, fasziniert mich ebenfalls.
…und dann komme ich in dieses Missionsland hier, wo jeder Stamm eine eigene Sprache spricht (es gibt hier über 800 verschiedene Sprachen, wenn man dem Internet glauben darf) und es genügend Menschen gibt, die keine der beiden offiziellen Sprachen des Landes (Tok Pisin und Englisch) sprechen…
Um es kurz zu machen: Latein spielt praktisch keine Rolle hier! Irgendwie schade, aber andererseits geht mir dadurch auch auf, wie groß die Errungenschaft war, die Bibel in die jeweiligen Sprachen zu übersetzen und die Messe ebenfalls in der Landessprache abzuhalten.
Da Tok Pisin eine sehr blumige, umschreibende Sprache ist, ist es durchaus sehr bereichernd, manche der altbekannten Texte in anderer Sprache zu hören.
Und auf der anderen Seite fehlen dann auch häufig Worte, die in Deutsch/ Englisch/ Latein eine besondere Bedeutung haben, und der Versuch einer Erklärung in Pidgin ist manchmal nicht soooo schön.
Und – eine kleine Randbemerkung… - am Ende des Hochgebetes die Worte „Durch ihn und mit ihm und in ihm…“ kann es in Pidgin so nicht geben, denn es gibt genau zwei Präpositionen („long“ und „bilong“); insofern ist da dann die Formulierung natürlich etwas anders… (und das ist nur EIN Beispiel).
Und – noch ein „P.S.:“: es ist durchaus üblich, dass die Fürbitten in der jeweils eigenen Sprache („Tok Ples“) abgehalten werden; bzw., es ist ebenfalls durchaus üblich, dass in entlegeneren Gegenden irgendjemand übersetzt („Tok Pisin“ in „Tok Ples“).

Embolismus
Im katholischen Gottesdienst wird (eigentlich,… - zumindest, wenn sich der Priester an die Vorgaben hält…) das „Vater Unser“ „unterbrochen“:
Nach der Bitte: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“ betet der Priester zunächst alleine weiter: „Erlöse uns, Herr, von allem Bösen, und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit Deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.“, bevor dann alle wieder mit einstimmen: „Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.“
Dieser „Einschub“ heißt Embolismus und ich persönlich finde auch die darin enthaltenen Bitten sehr wichtig und schön – und, um es kurz zu machen, freue mich, dass ich hier noch keinen Gottesdienst OHNE diesen Embolismus erlebt hätte, der ist ganz selbstverständlich.
(Vielleicht, weil hier die Stimmen, die fordern, dass dies unbedingt nötig wäre „wegen der Ökumene“ nicht so laut sind?!???)

Gesänge
…sind wichtiger Bestandteil der Gottesdienste, Gebetszeiten, etc….
…sind häufig eingängiger, als Gebete…
…werden LAUT (und noch lauter und NOCH lauter) mitgesungen (und manchmal so laut „gesungen“, dass wir es schon nicht mehr als singen bezeichnen würden)…
…haben häufig die Melodie bekannter Lieder – mit einem eigenen Text (;-) und das kann dann durchaus witzig werden, wenn das Lied im Deutschen ein Weihnachtslied ist, hier aber ein Marienlied, oder so ;-) )…

„Für alle“                                                                     
Was in Deutschland zu großen Diskussionen führt und führte, ist hier schon eine lange Weile umgesetzt. Sowohl die englischen Messbücher, als auch die Messbücher in Pidgin haben bei den Wandlungsworten nicht mehr das „für alle“, sondern „für viele“.
…und entsprechend bemühen sich die Bischöfe und Priester auch, die weiteren „Vorgaben“ des Papstes umzusetzen.

Brot und Wein
Eine solche „Vorgabe“ ist, dass die Gläubigen beim Empfang der Kommunion unter beiderlei Gestalten (Brot und Wein) das Brot nicht selbst in den Wein eintauchen dürfen (Intinktio).
Zugegeben, diese „Vorgabe“ ist für mich manches Mal durchaus schwierig (und hier ganz besonders – allein die Vorstellung, aus dem gleichen Kelch zu trinken, wie hunderte anderer Menschen …, wo hier soooo viele Infektionskrankheiten verbreitet sind…), doch Bischof Donald und einige andere Priester hier haben eine, wie ich finde, sehr schlaue Variante: Der Priester selbst hält den Kelch, ein Kommunionhelfer hält die Schale mit den Hostien, der Priester nimmt eine Hostie und tunkt sie in den Wein.
(Äääähm, und ja, klar geht das nur bei Mundkommunion :-) ).

Wein
Unterwegs in Middle Ramu habe ich noch eine weitere für mich neue Erfahrung bzgl. des Kommunionempfangs gemacht.
Die Messe, um die es hier geht, war in einer der Outstations in einer kleinen Kirche aus „Busch“materialien ohne Tabernakel. Vor der Gabenbereitung bat der Priester alle, die kommunizieren wollten, die Hand zu haben, damit die Anzahl bestimmt werden konnte. Ein Kommunionhelfer ging dann zählen, was aber durchaus nicht ganz einfach war, da alle Leute verstreut sitzen und vielleicht auch die Worte nicht gehört hatten…. Wie auch immer: beim Kommunionempfang gingen die Hostien aus – und der Priester ging einfach zum Altar, holte den Kelch mit Wein und ließ die verbliebenen ca. zwanzig Leute noch aus diesem Kelch trinken.

Ministranten
Jaja, auch die gibt es hier – und die Ministrantengewänder sind so vielfältig, wie die Priester, die hier Dienst tun. Manchmal scheint es mir, dass, je nachdem, wer in welcher Gegend missioniert hat, die Gewänder unterschiedlich sind.
Hier in der Diözese Mendi habe ich bislang nur männliche Ministranten gesehen, in der Diözese Madang dagegen fast ausschließlich weibliche.
Nun war ich selbst Ministrantin (und habe das wirklich sehr gerne und mit großer Überzeugung und Hingabe gemacht!) und habe mich durchaus dafür stark gemacht, dass Mädchen auch ministrieren dürfen, sehe aber auch, dass das ein zweischneidiges Schwert ist. Mädchen sind (auch hier – oder vor allem hier???) zuverlässiger, und es scheint hier in der Kirche so zu sein, dass sobald Mädchen (oder Frauen) eine Aufgabe übernommen haben, die Jungs (und Männer) sich zurücknehmen, da es auch ohne sie „läuft“.
Eine durchaus schwierige Entscheidung.
In Muli (wo ich über Ostern war) habe ich eine sehr aktive Gemeinde mit einem sehr guten Priester erlebt, und ich denke, dass das vielleicht als positives Beispiel dienen kann:
Fr. Damian lässt dort ebenfalls ausschließlich Jungs ministrieren, aber er nimmt sich auch sehr viel Zeit für sie und veranstaltet Ministrantenproben etc. Die Liturgie dort hat mir sehr zugesagt und es war ganz offensichtlich, dass die Ministranten ihren Dienst mit einer großen Hingabe tun (und es waren bestimmt 30 Ministranten da!).
Der Dienst der Mädchen heißt dann „Tambourine Girl“…: Die Mädchen treffen sich, um die Begleitung der Lieder für die Messe zu proben – und, wie der Name impliziert, jede von ihnen hat ein Tambourin. Diese Tambourins werden häufig auch mal bunt geschmückt, mit Fäden versehen, etc. und dann geht es los: einer genauen Choreographie folgend begleiten die Mädchen die jeweiligen Lieder (;-) das ist ganz schön faszinierend, mit anzusehen, denn selbstverständlich ist das für jedes Lied anders!)

Blumenschmuck
Ein Wort muss auch zum Blumenschmuck gesagt werden:
WUNDERSCHÖN!
Na, o.k, etwas mehr: dadurch, dass hier „immer“  „alles“ wächst, blühen meist auch allerlei Blumen – und die werden dann einfach gepflückt, um die Kirche etc. zu schmücken. Wirklich: wunderschön!
(…:-) und ich muss so oft an meinen Papa denken, der – angesprochen darauf, dass vielleicht die Socken, die er trägt, nicht unbedingt zur Hose passen (o.ä.) –  meinte, dass das subjektiv sei und dass in der Natur doch auch alle verschiedenfarbigen Blumen nebeneinander blühen… - Papa, all diese bunten Blumen sind dann manchmal auch im Blumenschmuck vereint – rosa und rot und orange und… :-)!)

Sonntagsgewand
So manches Mal sonntags (oder auch unter der Woche) wünschte ich mir, dass ich meine Kamera dauernd dabeihätte, damit ich die EINMALIGEN Sonntagsgewänder festhalten könnte…
Mode ist hier wirklich völlig relativ (und auch hier gilt: ALLES passt zusammen – wieder mit dem Gruß an Papa!), und vor allem gilt: es geht immer ALLES, solange es nur hinreichend funktionell ist – oder, solange man es einfach überzeugt genug trägt…!
Die Liste, der Dinge, die mir hier (modetechnisch) sonderbar vorkommen, wäre vermutlich endlos lange (und reicht vom Supermankostüm über die Rüschchensocken, bis zur Weihnachtsmannmütze und dem Morgenmantel), aber sonntags wird das manchmal noch getoppt, weil die Leute sich natürlich besonders fein machen für den Sonntagsgottesdienst.
I LOVE IT!!! (Wirklich, eigentlich berührt es mich, zu sehen, dass der Sonntag den Leuten so wichtig ist, und wie sie bemüht sind, sich entsprechend fein zu machen; einzig, wenn ich mit „deutschen“ Augen schaue, dann wirkt manches doch sehr witzig… :-) )

Werktagsmesse
Hier in Mendi bin ich in der sehr privilegierten Situation, meist zwischen (mindestens) drei Werktagsmessen wählen zu können: in der Kathedrale ist täglich Messe, ebenso bei den Kapuzinern und ebenso im KTS (Katechis Trening Senta ;-) ). Täglich bedeutet wirklich täglich, also auch montags und samstags. Messe ist allermeist um 7 Uhr morgens, bei den Kapuzinern und im KTS mit vorangehender gemeinsam gebeteter Laudes.
Ich wähle meist die Messe bei den Kapuzinern und bin dann bei den Swiss Sisters zum Frühstück, bevor ich um 8 Uhr im Büro anfange.
Sehr nett!
Ich weiß diesen „Luxus“ sehr zu schätzen und werde das in Deutschland sehr vermissen!

Gabenbereitung
Über die Gabenbereitung habe ich schon einmal kurz berichtet, deshalb nur ganz kurz: vor der Gabenbereitung findet ein kleiner Gabenganz statt, in dem Brot und Wein und sonstige Gaben zum Altar gebracht werden. (Und das „Sonstige“ ist Geld, Gemüse, Obst, etc., aber eben manchmal auch lebende – oder tote – Tiere…)

Beichte
Verglichen mit Vielem, was ich in Deutschland erlebt habe, hat die Beichte hier einen hohen Stellenwert. In vielen Outstations habe ich erlebt, dass der Priester bevor er die Messe beginnen kann, zunächst erst einmal eine gute Stunde (oder länger) Beichte hört. Da viele dieser Kirchen keinen eigenen Beichtstuhl haben, findet die Beichte dann im Altarraum statt: der Priester sitzt auf seinem Stuhl und der Beichtende kniet vor ihm. (Hin und wieder denke ich da unser Nightfeverteam und die Anfragen, die so manches Mal kommen nach den Nightfeverabenden, ob eine solche Beichte nicht irgendwie zu „öffentlich“ ist, bzw., dass sie nicht privat/ geheim genug ist… :-) … kommt doch mal HIERHER und schaut Euch das an!)
Generell ist Beichte hören sicherlich auch eine Herausforderung für die Priester, denn so manches Mal verstehen sie die Sprache nicht, in der da gebeichtet wird…
Auch hier gilt: manches Mal bin ich ganz ergriffen vom festen Glauben mancher dieser (in meinen Augen häufig so „einfachen“) Menschen: da kann ich viel lernen.

Faithfulness
Mir fiel keine bessere Überschrift ein…:
In Deutschland erlebe ich häufig, dass Menschen, die an den Idealen/Idealvorstellungen der katholischen Kirche scheitern, mit großer Energie versuchen, diese Ideale abzuschaffen und die Kirche zu verändern (zum Beispiel bezüglich der Haltung der katholischen Kirche in Bezug auf den großen Komplex „Ehe, Sexualität, Familie“).
Hier scheint es mir eher so zu sein, dass es viel klarer ist, dass man an Idealen scheitern kann, und dass sie dennoch wert sind, aufrecht erhalten zu werden; dass es nach jedem Scheitern auch die Möglichkeit des Neuanfangs gibt (und dass dies im katholischen Glauben eben durch die Beichte und die Vergebung der Sünden möglich ist).
Wenn man die konkreten Lebenssituationen einiger Menschen hier anschaut, dann sind diese überhaupt nicht konform mit den Lehren der katholischen Kirche, und dennoch a.) werden diese Menschen nicht als Aussätzige/ Ausgestoßene/… behandelt und b.) versucht niemand, die Lehren der Kirche zugunsten dieser Menschen zu ändern.
Es ist durchaus üblich und völlig normal, dass während des Kommunionempfangs Einige auf ihren Plätzen sitzenbleiben – aus verschiedenen Gründen (zum einen wirklich, weil sie sich nicht im Stand der Gnade befinden, zum anderen aber auch, weil sie nicht der katholischen Kirche angehören – oder ihr sich in der Vorbereitung zurAufnahme befinden, oder weil sie sich aus irgendeinem Grund nicht disponiert dafür empfinden,…) – und dass das nicht groß diskutiert oder in Frage gestellt wird. Es ist klar, dass es bestimmte Voraussetzungen für den Kommunionempfang (und für die Aufnahme in die Kirche etc.) gibt, und dass andere Kirchen (und andere Vereine etc.) auch bestimmte Voraussetzungen für allerlei Dinge haben, und entsprechend versuchen die Leute, sich daran zu halten.
(Ich muss gestehen, dass ich diese Haltung, wie überhaupt die Haltung zur Treue gegenüber der katholischen Kirche als sehr angenehm empfinde. Ich bin die ewigen Diskussionen „back home“ leid und ich empfinde es als große Erleichterung, mich nicht ständig und überall für meinen Glauben und meine(n Versuch von) Treue gegenüber der katholischen Kirche rechtfertigen und verteidigen zu müssen)

Missionare
…gibt es hier viele…
Sie kommen aus den unterschiedlichsten Ländern, den unterschiedlichsten Gemeinschaften und sprechen die unterschiedlichsten Sprachen.
Die Missionare (also die Gemeinschaften), die schon seit über 45 Jahren hier sind, sind die Kapuziner und die „Swiss Sisters“ (aus Baldegg). Die Kapuziner sind sogar noch länger hier, deshalb ist auch keiner der allerersten Garde mehr hier, aber einige der „Swiss Sisters“, die jetzt noch im Land sind, waren die allerersten ihrer Gemeinschaft, die hierher gesandt wurden.
Diese Menschen, die schon seit 45 Jahren hier sind, faszinieren mich sehr – und ebenfalls fasziniert mich die Art, wie sowohl die „alten“ Kapuziner, als auch die „alten“ „“Swiss Sisters“ hier authentisch als Missionare, aber vor allem auch authentisch als Gemeinschaft leben! Beeindruckend. Und sehr begeisternd, welch faszinierende Persönlichkeiten diese Menschen sind!

Bischof
Kurz muss ich auch etwas zum Bischof schreiben:
Bischof Donald ist ein großartiger Mensch. Er ist ebenfalls Kapuziner, kam allerdings ursprünglich nicht als ganz „klassischer“ Missionar in’s Land, sondern um im Seminar der Kapuziner zu unterrichten. Dies tat er auch, aber gar nicht so lange, denn als der ehemalige Bischof von Mendi, Bischof Steven, zum Erzbischof von Madang gemacht wurde, war plötzlich der Name von Donald Lippert auf der Liste der Kandidaten für den Bischof von Mendi… - und dann wurde er auch wirklich Bischof von Mendi….
Er unterrichtete zuvor in Port Moresby (dort wird fast ausschließlich Englisch gesprochen) und musste dann erst einmal anfangen, Pidgin zu lernen. UND: aus der Erwartung, einige Jahre hier lehrend zu unterrichten, wurde die „Sicherheit“, bis zur Pensionierung (mit 75) in PNG zu bleiben. Irgendwie auch spannend, aber eben auch „typisch“ für hier und für die Mission: PNG ist „the land oft he unexpected“, wie hier gesagt wird.
Nun ja, Bischof Don erzählt manchmal scherzend, wie er sich anhören muss, dass manche Leute (von außerhalb PNG) ihm sagen, dass die Leute, die in PNG Bischof werden, auch nirgendwo sonst Bischof geworden wären… - da ist sicherlich etwas dran, aber im Gegenzug: die Allerwenigsten KÖNNTEN hier Bischof sein – das ist wirklich keine (überhaupt keine!) leichte Aufgabe! Ein Bischof hier ist häufig sehr alleine, muss auf viele Annehmlichkeiten der westlichen Zivilisation verzichten, sich mit allerlei fremden Gebräuchen und Sitten auseinandersetzen und auskennen, muss sich wirklich mit ALLEM selbst befassen, etc….
Wo ein deutscher Bischof einen Sekretär und eine Sekretärin, einen Finanzchef und jemanden für Soziales, einen Chauffeur und eine Köchin, etc. hat, muss der Bischof in PNG selbst aktiv werden: er muss vielleicht nicht die ganze Arbeit alleine machen, aber er muss sich zumindest mit allem auskennen – und das reicht von den Finanzen bis zur Solaranlage… - und so ganz „nebenher“ ist er dann ja auch noch ein geistlicher Führer…
Ich beneide Bischof Don überhaupt nicht um diese Aufgabe, im Gegenteil, ich bemitleide ihn sehr…! (…OREMUS!...)

Priester
Die Diözese Mendi ist noch recht jung und hat in der Zwischenzeit (also in den ca. 60 Jahren ihres Bestehens) einige „locals“ als Priester hervorgebracht. Momentan liegt die Zahl bei ca. 13 (oder so?), die Mehrheit der Priester stammt aus einem anderen Land (USA, Korea, Indien, Tansania, Polen).
Es ist für mich spannend, die verschiedenen Mentalitäten zu sehen, und die Eigenheiten, die die jeweiligen Priester mitbringen – und, ich muss auch hier sehen, dass manche Dinge, die für mich völlig selbstverständlich sind, hier überhaupt nicht selbstverständlich sind, und dass ich nicht erwarten darf, dass mein Gegenüber sich so verhält, wie ICH es von einem Priester erwarten würde.
So sind die Priester eben auch „nur“ Menschen …
…und der Bischof ist auch der Chef von all diesen… :-) keine leichte Aufgabe
(…und ehrlicherweise bezieht sich dieser kurze Absatz vor allem auf die „local priests“…)

Barmherzigkeit vs. „Compensation“
Manche Grundsätze meines Glaubens habe ich hier sehr viel besser kennen- und verstehen gelernt.
Mir ist klar geworden, dass für mich ein Leben ohne Barmherzigkeit, beziehungsweise ohne die Möglichkeit, selbst zu vergeben und Vergebung zu erfahren, beinahe sinnlos und vor allem unglaublich bedrückend und niederschmetternd wäre.
In der Tradition der Menschen hier in den Highlands hat aber dieses „Nachkarten“ eine große Bedeutung (die ganzen „tribal fights“, die hier stattfinden, haben meist schon vor Jahrzehnten begonnen – und die Situation ist häufig wie ein Schwelbrandt, der immer mal wieder aufflammt). Zur Zeit bekomme ich das hier in der Nähe mit, wo zwei rivalisierende Stämme wieder kämpfen, und dabei auch schon wieder (mindestens) ein Mensch getötet wurde. „Aug und Auge…“ Die Möglichkeit, irgendwann irgendwo einen Schlussstrich zu ziehen, existiert in dieser Vorstellung nicht.
Immer „beliebter“ werden auch Kompensationsforderungen – ein Menschenleben gegen so und soviele hundertausend/ Millionen Kina – und falls das nicht gezahlt wird, wird eben vom anderen Stamm jemand umgebracht. (Diese „compensation“s bestimmen auch den Alltag: für allerlei Dinge werden die fällig – in unterschiedlichen Höhen etc.).
Ich realisiere, wie schwierig manche ganz alltäglichen Situationen werden, wenn die Person „gegenüber“ nicht vergeben kann… - und wenn ich mir dann für ein paar kurze Momente vorstelle, wie ich mich fühlen würde, wenn ich selbst diese Möglichkeit, zu vergeben, nicht hätte, dann reicht diese Vorstellung aus, um mich in eine sehr aggressive und dunkle Stimmung zu versetzen…
Spannend, denn zum Einen kommt der Versuch dieser Grundhaltung bei mir sicherlich aus meinem Glauben heraus, zum Anderen merke ich aber auch, dass das dies eine sehr gesunde Haltung ist, und ich ganz eindeutig davon im Alltag profitiere. :-)

Berufung vs. Geld-scheffeln und Erwartungen erfüllen
Ach ja, und das Thema „Berufung“.
In Deutschland ein „Dauerbrenner“, hier genauso.
„Welchen Weg gehe ich? Welchen SOLL ich gehen, welchen WILL ich gehen, zu welchem fühle ich mich berufen?“
Müssen wir uns in Deutschland bei dieser Frage schon Gedanken machen, wie das Umfeld reagiert, wenn wir einen Lebensweg „wählen“, der für den „Mainstream“ nicht ganz nachvollziehbar ist, so ist das hier genau das gleiche. Allerdings sind die Beweggründe vielleicht nicht ganz die gleichen.
Wie im „Compensation“-Absatz erwähnt, braucht „man“ hier für bestimmte Anlässe SEHR viel Geld… - neben den „Compensations“ sind das dann der Brautpreis, irgendwelche Geld-verleih-und-mit-Zinsen-zurückbekomm-Aktionen, der Tod eines Menschen (da muss man als Wantok nämlich viiiiiiiiel Geld zahlen, das man dann wieder bekommt, wenn aus der eigenen Familie jemand stirbt…), und dann noch eine merkwürdige Sitte, dass man den Brüdern und Onkels einer Frau, die in eine andere Familie eingeheiratet hat, Geld gibt (ABER: das ist NICHT der Brautpreis!!!) – das Wort aus Pidgin übersetzt ist sowas wie „Milchgeld“…
Insofern sind die Erwartungen, die in die Kinder einer Familie gesetzt werden, vor allem die, dass sie GELD SCHEFFELN, damit sie sämtliche Schulden etc. bezahlen können, die der Rest der Familie macht. (Und auch hier gilt: für mich eine sehr düstere Vorstellung; welch schwere Bürde für die Kinder).
Nun ja, kurz und gut: für die jungen Menschen, die sich hier ein Leben für die Kirche (als Brüder, Priester oder Schwestern) vorstellen können, bedeutet das, dass sie wirklich Erlaubnis benötigen von ihren Eltern und ihrer gesamten Großfamilie (und es kommt durchaus vor, dass dann irgendein Onkel nein sagt), wenn sie nicht völlig mit der Familie brechen möchten.


So viel für heute…! Bis bald, mit herzlichen Grüßen aus PNG!

Nachbemerkung: Ich habe all dies NICHT geschrieben, um große Diskussionen auszulösen und bin auch NICHT bereit, mich in diese hineinziehen zu lassen! Ich habe lediglich meine Beobachtungen und Erfahrungen hier niedergeschrieben, um sie zu teilen (und um möglicherweise auch zum Nachdenken anzuregen)!